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Situation Das Unternehmen hatte schon viel Vorarbeit geleistet. Wachstumsdruck
hatte das Management frühzeitig dazu bewogen, die Organisation auf Prozesse hin auszurichten. Mitarbeiter und Führung waren durch diese harte Umstellung über lange Zeit in höchstem Maße gefordert und entsprechend “projektmüde”.
Das Management spürte an diesem Punkt, dass es nicht genügte, die Prozesse zu verändern und die Organisation umzustellen. Die Art der Führung war die alte geblieben. Es stellte sich die Frage: Wie können sich
Führungskräfte auf prozessorientiertes Führen umstellen?
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Ergebnisse Nach der ersten Runde Workshops waren es die
Führungskräfte selbst, die das Projekt weiter voran treiben wollten. Sie hatten persönlich einen Nutzen aus dem Gelernten erfahren, erste Erfolge zeigten sich im Alltag. Der prozessorientierte Führungsstil
passte zu der neuen Organisation. Die Führungskräfte erfuhren, dass erst mit dem veränderten Verhalten aller Menschen in den Prozessen wirkliche Prozessorientierung erreicht ist.
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Ziele und Inhalte Man entschloss sich zu einem Projekt über eine Zeitdauer von ein bis zwei
Jahren, in welchem die Führungskräfte zweier Standorte praxisnah erfahren sollten, was es bedeutet, den eigenen Führungsstil auf die Bedürfnisse der neuen Organisation anzupassen.
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Jetzt galt es, den aufkeimenden Gedanken mancher Führungskraft (“Habe ich denn in den letzten Jahren alles falsch gemacht?”) aufzugreifen und auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Spaß am Erfahren neuer Führungsaufgaben stand dabei
im Mittelpunkt. Theorie in kleinen, knackigen Portionen, Simulationen mit nachhaltigem Erfahrungsinhalt und Diskussionen führten dazu, dass bereits nach den ersten Workshops geflügelte Worte in den Alltag mitgenommen wurden.
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