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Situation Vertriebsinnendienst und Vertriebsaußendienst eines
Finanzdienstleisters lagen sich in den Haaren. Der Außendienst fühlte sich zu wenig unterstützt, der Innendienst hatte den Eindruck nur noch der Handlanger des Außendienstes zu sein.
Zudem überlagerte ein Kulturkonflikt aus einer noch nicht lange zurück liegenden Fusion die Arbeitsatmosphäre. Die Arbeitsergebnisse ließen zu Wünschen übrig und persönlicher Frust breitete sich aus. Und das alles in
einer Zeit massiven Marktdrucks.
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Ziele und Inhalte Ein kurzfristig einberufener Konfliktworkshop sollte Klärung in die verfahrene Situation bringen. Es ging vor allem darum, die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen und die subjektive
Arbeitssituation für jeden Einzelnen zu verbessern.
In einem intensiven Klärungsprozess wurden zunächst die ganz individuellen Sichtweisen deutlich. Persönliche Emotionen und
Verletzungen konnten angesprochen werden und gegenseitiges Verstehen begann zu keimen. Auf dieser Basis wurden eine Reihe gegenseitiger Vereinbarungen für die künftige Zusammenarbeit geschlossen.
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Ergebnisse Obwohl vor dem Workshop eigentlich keiner daran geglaubt hat, wurde bereits wenige Tage nach dem Workshop über eine deutlich verbesserte Zusammenarbeit berichtet, die von gegenseitiger
Wertschätzung und klarer Kommunikation geprägt war. Auch die Führung staunte über die Auswirkungen des Workshops und sah die Arbeitsqualität deutlich verbessert. In einem Follow-up-Workshop drei Monate später
bestätigte sich die Tragfähigkeit der Vereinbarungen und weitere Themen wurden geklärt.
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